Meine Mitarbeiterinnen

Königin (mit grünem Krönchen) und Hofstaat
Königin (mit grünem Krönchen) und Hofstaat

Aus Respekt vor diesem faszinierenden Lebewesen versuche ich alle imkerlichen Eingriffe am Bienenvolk auf ein nötiges Mindestmaß zu beschränken.
Meine kleine Hobbyimkerei hat zwar keine Bio-Zertifizierung, und vorerst strebe ich eine solche auch nicht an, dennoch richtet sich meine Betriebsweise in vielen Dingen nach Vorgaben aus der Bio-Imkerei.
So leben die Bienen in Wohnungen aus Holz, ich lasse viel Naturwabenbau errichten und verwende - wenn ich fertige Mittelwände benutze - nur rückstandsfreies Bio-Wachs. Die Bekämpfung der Varroamilbe erfolgt mit organischen Säuren, die selbst Bestandteil des Honigs sind und schließlich bleibt den Bienen auch ein nicht unerheblicher Teil des gesammelten Honigs für den Winter.

Bewusst verzichte ich auf Wanderungen in besonders ergiebige Trachtgebiete wie z.B. Rapsfelder. Zum einen bedeutet eine Wanderung Stress für die Bienen, zum anderen muss man sich einmal klar machen, dass ein Sortenhonig für die Bienen immer mit einer Mono-Ernährung einhergeht. Das möchte ich nicht für meine Bienen. Ähnlich, wie Sie sich gesund und abwechselungsreich ernähren, sollten Bienen das auch. Steht meinen geflügelten Mitarbeiterinnen über Wochen nur eine Sorte von Nektar und Pollen zur Verfügung, ist das sicherlich keine ausgewogene Bienenernährung und folglich auch nicht sehr gesund.

Meine Bienen können selbst entscheiden was gut für sie ist, und nutzen damit die gesamte Vielfalt der Landschaft. Bei der Auswahl der Stellplätze habe ich allerdings versucht, möglichst bienenfreundliche Lagen zu finden. Vielleicht kommen ja noch ein paar vielversprechende hinzu? Ideen hätte ich schon noch...


Wo meine Bienen wohnen...

Im Geistviertel hat alles angefangen mit meiner Imkerei. Hier profitieren die Bienen durch die vielen Schreber- und privaten Gärten und den gewachsenen Baumbestand in unmittelbarer Umgebung von einem extrem vielseitigen Nahrungsspektrum. So unterschiedlich wie der eingetragene Nektar und Tau, so facettenreich und aromatisch schmeckt deshalb auch der Honig aus dem Geistviertel.

blühendes Geistviertel im Frühling aus der Bienenperspektive
blühendes Geistviertel im Frühling aus der Bienenperspektive

Seit 2015 habe ich einen zweiten wunderbaren Stellplatz für meine Bienchen auf dem Dach des Mövenpick-Hotels gefunden. Von hier aus - unmittelbar am Aasee gelegen - fliegen drei meiner Völker aus um für köstlichen Aasee-Honig Nektar und Tau zu sammeln. Diese Lage ist außerordentlich bienenfreundlich, da sich in direkter Nähe des Hotels der große Zentralfriedhof mit ganzjährigem Blütenangebot befindet. Zusätzlich haben die Damen in Reichweite der Promenaden-Linden und des Botanischen Gartens sowie mit den zahlreichen Gärten in Sentrup und Pluggendorf einen stets reich gedeckten Tisch zur Verfügung.

Kostprobe auf dem Dach des Mövenpick Hotel Münster mit dem Hoteldirektor Herrn Zündel
Kostprobe auf dem Dach des Mövenpick Hotel Münster mit dem Hoteldirektor Herrn Zündel

Mein Imkerfreund Horst, von dem ich sehr viel über die Imkerei lernen durfte, bewirtschaftet seine Völker in Handorf, Münsters naturnahem Stadtteil im Osten. Hier finden seine Bienen unweit der Werseflusslandschaft und des Naturschutzgebietes Feuchtgebiet Handorf ein vielfältiges Blütenspektrum vor, was sich natürlich auch im aromenreichen Honig aus Handorf widerspiegelt.

MÜNSTERHONIG

Stadtimkerei Ralf Waanders

0251-48949275

waanders(at)muensterhonig.nrw